Neuland

Rückblick NEULAND – Der Innovationstag 2017

Am 28.06.2017 trafen sich Studierende, wissenschaftliche Beschäftigte, Professoren, Industriepartner, Investoren und die regionale Gründerszene für einen Tag am KIT. Präsentiert wurden aktuelle Innovationsprojekte, Technologieprojekte und Gründungen des KIT.

In Vorträgen, Ausstellungen und Workshops hatten die Besucher die Möglichkeit, Einblick in die Vielfalt Innovation am KIT zu erhalten und Industriepartner, Investoren und die regionale Gründerszene zu treffen.

Ein ausführlicher Nachbericht folgt in Kürze.

Die Programm-Highlights 2017

Auch in diesem Jahr hatte der NEULAND – Innovationstag ein vielfältiges Programm zu bieten.

Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss AG Prof. Dr. Michael Kaschke
Prof. Dr. Michael Kaschke, Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss AG

Impulsvortrag:
Jeder Konzern war einmal ein Start-up – was bleibt davon erhalten?

Ein Highlight des Innovationstags 2017 war der Impulsvortrag von Prof. Dr. Michael Kaschke. Michael Kaschke ist Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss AG und betreut die Sparten Research & Quality Technology mit den Unternehmensbereichen Microscopy und Industrial Metrology sowie Semiconductor Manufacturing Technology. Seit 2009 ist Kaschke als Honorarprofessor am KIT tätig. Er hält regelmäßig Vorlesungen zur optischen Medizintechnik sowie zum Management von Innovations- und Geschäftsentwicklungsprozessen.

Bild vom Gründerpitch 2016
Der Gründerpitch 2016

Gründerpitch

Beim Gründerpitch erhielten vorab ausgewählte Gründerteams die Chance, ihre Geschäftsidee vor einer hochkarätigen Jury und einem breiten Publikum zu präsentieren. Um die Jury – bestehend aus Business Angels und Venture Capitalists – und die Zuschauer zu überzeugen, hatten die Teams jeweils nur vier Minuten Zeit. Im Anschluss standen die Teams für Fragen zur Verfügung. Die Gewinner wurden im Rahmen des Abendprogramms mit den Jury- und dem Publikumspreis ausgezeichnet.

Dorian Oestreich beim R2B-Techpitch
Dorian Oestreich beim R2B-Techpitch 2016

R2B Techpitch

Der R2B Techpitch ist die Plattform für herausragende Wissenschaftsprojekte am KIT. Jedes Team hatte drei Minuten Zeit, um ihre Technologie und ihre Forschungsergebnisse vorzustellen. Im Anschluss standen die Teams für ausführliche Gespräche bereit. Durch den Pitch sollen die Forscherinnen und Forscher in Kontakt mit Kooperations- und Industriepartnern kommen.

Moderation

Moderator Markus Brock
Moderator Markus Brock

Markus Brock, Moderator

Markus Brock ist Fernsehmoderator bei 3sat, arte und dem SWR. Er moderiert Talkshows, Magazine und Reportagesendungen wie den „MuseumsCheck“ auf 3sat, aber auch Diskussionsveranstaltungen, Foren und Kongresse, besonders gerne im Wissenschaftsbereich.

Er ist ein Kenner des KIT und moderiert seit vielen Jahren Veranstaltungen wie den Jahresempfang des KIT und den Landesforschungspreis. Brock legte 1982 das Abitur am Max-Planck-Gymnasium in Karlsruhe ab und studierte in Heidelberg Politikwissenschaft und Soziologie.

Unterstützt durch

Gefördert durch

Gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, EXIST, ESF, Europäische Union

R2B-Techpitch

Das KIT hat die Aufgabe, potenzielle Innovationen zusammen mit der Wissenschaft zu identifizieren, zu sichern und deren wirtschaftliche Verwertung zu initiieren und zu begleiten. Beim R2B-Techpitch stellen fünf Wissenschaftler/innen dem Publikum ihre aktuellen Forschungsprojekte in dreiminütigen Kurzvorträgen vor. Dabei geht es nicht nur um die Darstellung ihrer Technologien, sondern auch darum, Kooperations- und Industriepartner auf sich aufmerksam zu machen. Alle Vortragenden sind mit einem Stand in der Technologieausstellung vertreten und freuen sich auf den Austausch.

3D-Ultraschall-Computertomographie

3D-Ultraschall-Computertomographie

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen: 1.600.000 Brustkrebsfälle treten pro Jahr weltweit auf. Obwohl die Brust kein lebenswichtiges Organ ist, sind die Chancen auf Heilung noch nicht so gut, wie sie sein könnten. Rechtzeitig erkannt und lokalisiert, ist Brustkrebs sehr gut therapierbar. Ein innovatives Ultraschallverfahren verspricht Brustkrebs zu lokalisieren, bevor er riskant wird: ohne Kompression der Brust, ohne Kontrastmittel und ohne Strahlenbelastung.
Ziel ist es, einen Tumor mit der durchschnittlichen Größe von 5 mm zu entdecken, um einen früheren Diagnosezeitpunkt zu ermöglichen und damit die Heilungschancen stark zu erhöhen. ...

Das eingesetzte Verfahren basiert auf Tausenden von Ultraschallwandlern, die in einem wassergefüllten Untersuchungsbecken angeordnet sind. Bei der Aufnahme eines Bildes entstehen große Rohdatenmengen, welche anschließend für die Rekonstruktion verschiedener 3D-Bilder verwendet werden.

Aktuell wird der zweite Prototyp in einer klinischen Studie in der Universitätsmedizin Mannheim erprobt.

Ansprechpartnerin:
Dr. Nicole Ruiter, Institut für Prozessdatenverarbeitung und Elektronik (IPE)
E-Mail: nicole.ruiter@kit.edu

Biomimetischer Nanopelz als multifunktionale Oberfläche

Inspiriert von den faszinierenden Eigenschaften natürlicher Oberflächen von Pflanzenblättern hat ein Team des Instituts für Mikrostrukturtechnik eine multifunktionale Nanopelzfolie aus Kunststoff entwickelt und patentiert, deren Oberfläche aus einer dichten Schicht von Mikro- und Nanohärchen besteht. Nanopelz wird mit einem Heißziehverfahren hergestellt, bei dem mithilfe einer erhitzten, aufgerauten Stahlplatte feine Härchen aus der Polymeroberfläche gezogen werden. Dank der kostengünstigen Herstellung der rauen Stahlplatten mittels Sandstrahlen und der großen Bandbreite an möglichen Polymeren, ist die Heißziehtechnologie für die industrielle Produktion geeignet. Nanopelz ist superhydrophob, selbstreinigend, transparent und hält unter Wasser eine Luftschicht. ...

Das macht ihn multifunktional einsetzbar in Anwendungen wie der Reinigung von ölverschmutzten Gewässern, der Reibungsreduktion von Flüssigkeiten oder der Effizienzerhöhung von Solarzellen. Mithilfe von mit Poren versehenen Nanopelzfiltern kann außerdem sowohl Öl als auch Wasser aus Öl/Wasser-Gemischen herausgefiltert werden.

Ansprechpartnerin:
Dr. Maryna Kavalenka, Institut für Mikrostrukturtechnik (IMT)
E-Mail: maryna.kavalenka@kit.edu

Induktive UV-Lampensystem hoher Leistungsdichte

Die umweltschonende Aufbereitung von Trinkwasser gewinnt mit steigender Bevölkerungsdichte zunehmend an Bedeutung. Neben den thermischen und chemischen Verfahren zeichnet sich die Wasseraufbereitung mittels ultravioletter Strahlung durch niedrigen Energiebedarf und nicht benötigtem direkten Kontakt zum Wasser aus. Die hierfür eingesetzten UV-Lampen weisen hohe Strahlungsausbeuten auf, erreichen jedoch nur kurze Lebensdauern. Daher wird am Lichttechnischen Institut an der Entwicklung neuartiger induktiver UV-Lampensysteme hoher Leistungsdichte gearbeitet. Induktionslampen der angestrebten Leistungsklasse sind am Markt nicht existent, da die benötigte hochfrequente Anregung bisher nicht effizient bereitgestellt werden konnte. ...

Am Markt verfügbare Systeme basieren auf Leistungstransistoren aus Silizium und sind durch ihren schlechten Wirkungsgrad in ihrer Ausgangsleistung begrenzt. Im Rahmen aktueller Forschung werden daher Leistungstransistoren aus Siliziumkarbid eingesetzt, um einen effizienten Betrieb der Lampen mit hoher Strahlungsausbeute zu ermöglichen.

Ansprechpartner:
Dr. Rainer Kling, Lichttechnisches Institut (LTI)
E-Mail: rainer.kling@kit.edu

Mikrofluidischer Chip zum Einfang zirkulierender Tumorzellen

Zirkulierende Tumorzellen bieten eine einmalige Möglichkeit, auf patientenschonende Weise – ohne aufwendige und invasive Biopsien – an die für die Diagnostik und personalisierte Therapie wichtige Gewebeproben zu gelangen. Aus einer simplen Blutprobe können so Informationen über einen vielleicht noch nicht einmal lokalisierten Tumor erlangt werden.
Das Problem beim Einfang zirkulierender Tumorzellen ist jedoch, dass diese nur in äußerst geringer Anzahl von ungefähr einer Tumorzelle in einer Milliarde gesunder Zellen vorkommen. Diese „Nadel im Heuhaufen“ zu finden, ist eine extreme Herausforderung an diagnostische Technologien, die der Ansatz des Instituts für Nanotechnologie in Form einer mikrofluidischen Plattform elegant lösen kann. ...

Darüber hinaus ist die Chipplattform leicht an andere Anwendungsfelder in der Einzelzellanalyse anzupassen, was sie zu einem flexiblen diagnostischen Werkzeug macht.

Ansprechpartner:
Dr. Dr. Michael Hirtz, Institut für Nanotechnologie (INT)
E-Mail: michael.hirtz@kit.edu

Multi-modale Sensorik für intelligente Roboter

Ganzheitliche Sensorik ist ein zentraler Baustein der modernen Industrie und trägt maßgeblich zur Flexibilität der Prozesse und somit zur Agilität der Produktion bei. Hierbei stellen mit Sensoren ausgerüstete Industrieroboter das Universalwerkzeug. Die Rolle solcher Sensoren wird anhand eines mit kapazitiven taktilen Näherungssensoren (TNS) ausgestatteten 6-Achs-Roboterarms bspw. in der Teleoperation verdeutlicht. Dabei werden die Sensordaten auf einem haptischen Display dargestellt, wodurch der Nutzer die Umgebungswahrnehmung des Roboters live mitverfolgen kann. ...

Des Weiteren wird der Aspekt der sicheren Mensch-Maschine-Kooperation veranschaulicht, indem der Arbeitsraum des Roboters mit TNS überwacht wird. Diese sind in der Lage, sich annähernde Menschen zu detektieren und zu lokalisieren und dementsprechend Warnsignale zu erzeugen, sobald kritische Sicherheitsabstände überschritten werden. Vom Sicherheitskonzept hängt die Interpretation der Warnsignale ab. So werden bspw. die Geschwindigkeit der Ausführung der Aufgabe reduziert oder sogar der Roboter angehalten.

Ansprechpartner:
M. Sc. Hosam Alagi, Institut für Anthropomatik und Robotik (IAR)
E-Mail: hosam.alagi@kit.edu

Gründerpitch

Mit dem Gründerpitch möchte das KIT unternehmerisches Denken und Handeln fördern und wissenschaftliche Beschäftigte und Studierende, die diesen Weg gehen, bestmöglich unterstützen. Fünf Gründerteams in der (Vor-)Gründungsphase haben die Chance, ihre Geschäftsideen beim Innovationstag NEULAND zu präsentieren. Vier Minuten Zeit steht ihnen dabei zu Verfügung, um potenzielle Investoren, Mentoren und Industriepartner zu überzeugen. Jury und Publikum wählen im Anschluss die Gewinner, die während der Abendveranstaltung gekürt werden. Alle Teams sind mit einem Stand in der Gründerausstellung vertreten und freuen sich auf den Austausch.

Melody Scanner

Melody Scanner ist eine Online-Notenmappe, die mit Musik in Audioform (z.B. MP3-Dateien oder Musikvideos aus YouTube) befüllt werden kann. Dabei wird die Melodie des Stückes erkannt und darauf basierend eine Stimme für das Instrument des Benutzers arrangiert. Das heißt, die Stimme wird auf das jeweilige Instrument und dessen Spielweise angepasst, sodass das erzeugte Notenblatt mit dem eigenen Instrument direkt nachgespielt werden kann. Der Benutzer kann außerdem den Schwierigkeitsgrad an seine eigenen Bedürfnisse anpassen. Neben dem Transkribieren einzelner Musikstücke vereinfacht Melody Scanner auch das Erlernen eines Instruments. ...

Um den Lernprozess zusätzlich zu unterstützen, wird es neben dem klassischen Notenblatt ebenfalls die Möglichkeit vereinfachter Darstellungsformen geben. So kann sich der Benutzer ein Stück beispielsweise auch als interaktive Animation anzeigen lassen – das komplexe Notenlesen entfällt damit.
Melody Scanner verfolgt das Ziel, mehr Menschen für das Musizieren zu begeistern und eine neue Generation von Musikern zu schaffen.

Ansprechpartner:
Sebastian Murgul, Christian Saaler, Jonas Paczia
E-Mail: info@melodyscanner.com
Website: www.melodyscanner.com

Renumics GmbH

Durch die Verbindung proprietärer maschineller Lernverfahren mit einer skalierbaren, quelloffenen Plattform bietet Renumics seinen Kunden einen bisher unerreichten Automatisierungsgrad für Prozesse im Bereich des Computer Aided Engineering (CAE). Während bereits verfügbare CAE Automatisierungssoftware mit hohen Anpassungskosten, komplexen Schnittstellen und einem großen manuellen Arbeitsaufwand assoziiert wird, bietet die Technologie von Renumics ein hochmodulares System, web-basierte Benutzerschnittstellen und vollständige Automatisierung. Dadurch können Designvariationen mit weniger Arbeitsaufwand analysiert, Lizenzkosten gesenkt und produktspezifische Simulationswerkzeuge für nicht-Simulationsexperten verfügbar gemacht werden. ...

Die Renumics Technologie basiert auf international ausgezeichneter Forschung am Karlsruher Institut für Technologie und ermöglicht erstmals die Automatisierung von CAE-Prozessen auf Basis komplexer Daten wie Geometrien, Videos und Bildern. Erste Kunden, darunter zwei DAX-Konzerne, nutzen bereits Automatisierungslösungen von Renumics.

Ansprechpartner:
Steffen Slavetinsky, Markus Stoll, Stefan Suwelack
E-Mail: info@renumics.com
Website: www.renumics.com

Resilienz

Resilienz

Risiken zu kennen und zu verstehen hilft Unternehmen Zeit, Geld und Ressourcen zu sparen und gleichzeitig belastbarer gegenüber zukünftiger Krisen zu werden. Dies gilt besonders für die Tourismusbranche. RESILIENZ bietet mit seinen Dienstleistungen und Softwareprodukten einen risikobasierten Handlungsrahmen, um jegliche Krisenmanagementaktivitäten von Hotels und Resorts abzudecken; von der Analyse der Kernrisiken bis hin zum direkten Management von Krisensituationen. Größte Innovation ist die von RESILIENZ selbst entwickelte Software-Plattform zur Risikomodellierung. Damit verändern die Gründer das Wettbewerbsfeld, indem sie vielseitige, aber vor allem auch erschwingliche Krisen- und Risiko-Analysen anbieten können, die auf die lokalen Bedürfnisse und Umweltbedingungen ihrer Kunden zugeschnitten sind. ...

Damit kann RESILIENZ die optimalen Versicherungsoptionen für Tourismuspartner bestimmen und angepasste Managementlösungen anbieten.

Ansprechpartner:
Bijan Khazai, Andreas Schäfer, George Graham, Trevor Girard, James Daniell
E-Mail: khazai@kit.edu

SciMo – Science for Motion

Die elektrische Antriebstechnik wird aufgrund ihrer überlegenen Effizienz und Leistungsdichte mittelfristig die Verbrennungskraftmaschine ablösen. Die Anforderungen, die dabei an elektrische Traktionsmaschinen gestellt werden, gehen weit über die bisherigen Anforderungen an Industriemotoren hinaus. Dies erfordert neuartige Lösungsansätze in der Motorauslegung sowie auch in der Fertigungstechnik. Mit der von SciMo entwickelten und auf Rechteckdrähten basierenden Motortechnologie ist eine vollautomatisierte Produktion hochleistungsfähiger Motoren möglich. Die dabei entstehenden Elektromotoren zeichnen sich durch eine hohe Effizienz von > 95 % und einer einzigartigen Leistungsdichte von 10 kW/kg im Dauerbetrieb, im Vergleich zu konventionellen Traktionselektromotoren, welche 2,4 kW/kg nur für wenige Minuten erreichen, aus. ...

Durch dieses Alleinstellungsmerkmal grenzt sich der von SciMo entwickelte Motor deutlich von vergleichbaren Produkten auf dem Markt für konventionelle Industriemotoren, Traktionsmotoren für den Automobilbereich und individuell gefertigte Kleinserienproduktionen ab.

Ansprechpartner:
Markus Schiefer, Marc Veigel, Florian Kassel
E-Mail: marc.veigel@kit.edu
Website: www.sci-mo.de

Silicon Surfer

Silicon Surfer ist ein Start-up aus Karlsruhe. Mit ihrer neuen Technologie und Darstellungsweise WaveFont lassen sich Eigenschaften der Stimme wie Betonung, Geschwindigkeit und Pausen sowie Emotionen auf Schrift automatisch abbilden. Spracheigenschaften erhalten ein visuelles Pendant, das den Informationsgehalt und den Unterhaltungswert beim Lesen intensiviert. WaveFont eignet sich insbesondere bei Untertiteln und bietet einen neuen Mehrwert bei den Themen Barrierefreiheit, Integration und Inklusion. Denn Hörgeschädigte können sich damit besser Betonungen und Emotionen vorstellen. ...

Da anhand des Schriftbildes die Aussprache rekonstruiert werden kann, profitieren ebenfalls ausländische Mitbürger beim Erlernen der deutschen Aussprache. Die Umfrage bei deutschen Gehörlosenvereinen zeigte: Unter anderem finden 96% der befragten Hörgeschädigten, dass WaveFont einen Mehrwert bietet. 98% würden Untertitel mit WaveFont anschauen und 56% wären bereit, dafür bis zu 10% mehr für einen Film zu bezahlen. Jetzt sucht Silicon Surfer nach Funding, Pilotprojekten und ersten Kunden.

Ansprechpartner:
Dr. Tim Schlippe, Angelo Stitz, Irina Wölfel, Prof. Dr. Matthias Wölfel
E-Mail: info@silicon-surfer.com
Website: www.silicon-surfer.com

Der Gründerpitch wird freundlicherweise unterstützt von:

Logo Deutsche Bank, Logo Fivers, Logo Stemmer:Leistungen, Logo Protektor

„Neues Schaffen" – Innovationstag NEULAND im Rückblick

Über 750 Teilnehmerinnen und Teilnehmer feierten die Innovationskultur am KIT.

Prof. Dr. Michael Kaschke (Carl Zeiss AG)

Unter dem Motto „Neues schaffen“ veranstaltete das KIT Ende Juni den Innovationstag NEULAND – eine Begegnungsplattform für alle, die sich für die Themen Technologietransfer, Unternehmensgründungen und Kooperationsmöglichkeiten am KIT interessieren. Das umfangreiche Programm umfasste Workshops, Seminare, Vorträge und Pitches und lockte über 750 Teilnehmer auf das Gelände am Campus Süd. Highlight am Abend war der Impulsvortrag von Professor Michael Kaschke, Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss AG.

Prof. Dr. Thomas Hirth und Markus Brock (Moderation)
Prof. Dr. Thomas Hirth und Markus Brock (Moderation)

„Beim Innovationstag NEULAND präsentierten wir die Vielfalt Innovation am KIT. Wir freuen uns, dass in diesem Jahr so viele Gäste unser Angebot wahrgenommen haben“, so Professor Thomas Hirth, Vizepräsident für Innovation und Internationales am KIT. „Der Dialog zwischen Wirtschaft und Gesellschaft hat für uns einen hohen Stellenwert und wir möchten diesen unter anderem mit unserem jährlichen Innovationstag anstoßen und beleben. Die Vielfalt der Innovationen hat sich auch bei unseren Gästen, Referenten und Programmpunkten widergespiegelt – wir haben Studierende, Beschäftigte, Unternehmen und Investoren auf dem Campus begrüßen können.“

SciMo beim Gründerpitch
SciMo beim Gründerpitch

Spannende Projekte aus der Forschung und innovative Geschäftsideen stellten Wissenschaftler und Gründer am Nachmittag in einer Innovationsgalerie vor. Aktuelle Technologieprojekte des KIT präsentierten sich beim R2B-Techpitch und die jüngsten Ausgründungsprojekte beim Gründerpitch.

Preisträger des Innovationspreises

Auf dem Abendprogramm standen die Verleihung des Innovationspreises NEULAND und der Gründerpreise. Mit dem Innovationspreis für die beste Idee wurden Andreas Trenkle und Patric Hopfgarten für ihr intelligentes Fördersystem "KARIS PRO" ausgezeichnet. Einen Sonderpreis erhielt Professor Thomas Zwick für die Entwicklung eines miniaturisierten Radarsystems. 

Preisträger des Gründerpreises
Preisträger des Gründerpreises

Den Gründerpreis gewann das Team der Renumics GmbH, der 2. Platz ging an Melody Scanner und der 3. Platz an Resilienz. Über den Publikumspreis freute sich das Team von SciMo – Elektrische Hochleistungsantriebe. Höhepunkt am Abend war der Vortrag „Jeder Konzern war einmal ein Start-up – was bleibt davon erhalten?“ von Michael Kaschke, dem Vorstandsvorsitzenden von Zeiss.

 

Den ausführlichen Nachbericht lesen Sie auf dem Blog der KIT Gründerschmiede.