Neuland

Potenziale

Aus den Mitteln, Fähigkeiten, Ideen und Energien am KIT entstehen jedes Jahr aufs Neue begeisternde Resultate. Beschäftigte, Absolventen und Ideen wirken dabei weit über den Campus hinaus.

2016

Sensibler Small Talk auf der Straße

Professor Dr. Frank Gauterin gestaltet mit seinem Forscherteam und regionalen Partnern die autonome Zukunft der Automobilität und stellt die Vision des autonomen Fahrens auf den Prüfstand.

So gut wie jeder hat es schon erlebt: Man gerät unverschuldet in einen Autounfall. Laut Statistischem Bundesamt passieren jährlich auf deutschen Straßen etwa 2,5 Millionen Unfälle. Einer der Hauptgründe für diese Unfälle ist menschliches Versagen des Unfallverursachers, wie etwa Unaufmerksamkeit, falsches Fahrverhalten oder Reaktionsunfähigkeit durch akute Gesundheitsprobleme.

Mehr erfahren

Hightech-Hüter der Pflanzenwelt

KIT-Wissenschaftler um Professor Peter Nick kämpfen gegen das Pflanzensterben. Das sollte nicht nur Naturschützer interessieren: Seine Ideen haben Einfluss auf Branchen von der Pharmazie bis zum Weinbau.

Wie viele Pflanzenarten jährlich auf der Erde aussterben, ist nicht genau bekannt. Zwar gibt es Studien, wie die „Rote Liste“ der Weltnaturschutzunion, aber die Angaben schwanken und es ist nicht einmal ganz genau klar, wie viele Arten auf der Erde überhaupt existieren. Sicher ist jedoch, dass die Zahl der aussterbenden Pflanzen weit höher liegt als diejenige der neu entdeckten Pflanzen.

Mehr erfahren

2015

Synthetisches im Tank

Wie Forscher aus Karlsruhe, München und Kaiserslautern mit neuen Dieselkomponenten den Straßenverkehr sauberer machen möchten.

Oxymethylendimethylether – das klingt unhandlicher als Diesel und Super. Trotzdem soll es irgendwann an Tankstellen aus Zapfsäulen fließen, jedenfalls wenn es nach Professor Jörg Sauer, Dr. Ulrich Arnold und ihrem Team geht. Die KIT-Forscher glauben daran, dass diese organischen Verbindungen, kurz OME, eine sauberere Zukunft in vielen Bereichen der Mobilität bieten könnten.

Mehr erfahren

Funkloch im Plasma

Wie Wilfried Goldacker, Sonja Schlachter und Hong Wu Astronauten beim Eintritt in die Erdatmosphäre schützen möchten.

Am 1. Februar 2003 starben sieben Menschen in knapp 70 Kilometer Höhe über Texas, als die Raumfähre Columbia beim Eintritt in die Erdatmosphäre auseinanderbrach. Schuld an dieser Tragödie war eine beim Start unbemerkt abgefallene Hitzekachel, das entstandene Loch am Flügel wurde zur Achillesferse der Columbia.

Mehr erfahren

2014

Aufbruch ins Ungewisse

Wie Christof Wöll und Hartmut Gliemann an einer neuen molekularen Plattformtechnologie Pionierarbeit leisten.

Was wäre, wenn man die Idee für ein Regalsystem hätte, das besser ist als kommerziell verfügbare Regale? Wie verkauft man ein System, das für alle möglichen Raumgrößen, Lasten und Volumen geeignet ist und über viele Zusatzfunktionen verfügt, aber trotzdem nicht produziert wird, weil die schiere Menge an Möglichkeiten, wie sich das System einsetzen lässt, den Nutzen für unterschiedliche Anwendungen abstrakt erscheinen lässt?

Mehr erfahren

Strom aus der Hausfassade

Wie Alexander Colsmann und sein Team mit organischer Photovoltaik urbane Oberflächen zu Kraftwerken machen zu wollen.

Die Fassade strahlt in schönen Farben, die Fenster lassen Licht hindurch, das Dach passt sich in die Architektur ein. Kaum etwas weist darauf hin, dass das komplette Haus mit Solarzellen ausgestattet ist und jede Sonnenstunde genutzt wird, um Strom zu produzieren. Ganze Straßenzüge und die komplette urbane Oberfläche dienen als Kraftwerk. Diese Vision einer „besseren Stadt“ skizziert Dr. Alexander Colsmann vom Lichttechnischen Institut am KIT.

Mehr erfahren

2013

Die andere Seite der Teilchen

Wie Marc Weber, Hartmut Gemmeke und Nicole Ruiter aus Grundlagenforschung neue Produkte für den Weltmarkt schaffen.

Die Suche nach Antworten auf grundlegende Fragen in unserem Universum lässt Professor Marc Weber keine Ruhe. Der Physiker begibt sich mit seinem Institut am KIT auf die Spur der winzigsten Teilchen, die die Basis aller Existenz ausmachen.

Mehr erfahren

Nanopelz im Kampf gegen die Ölpest

Wie Hendrik Hölscher und Matthias Worgull die Meere säubern möchten.

Der Name Exxon Valdez steht noch heute, 25 Jahre nach dem Öltankerunglück vor Alaska, für eine der größten Umweltkatastrophen der Seefahrtsgeschichte. Nachdem das Schiff auf ein Riff auflief, flossen 37.000 Tonnen Rohöl ins offene Meer, über 2000 Kilometer Küste wurden verseucht.

Mehr erfahren

Leben unter der Lupe

Wie Gerd Ulrich Nienhaus mit seinem Team biologische Prozesse auf molekularer Ebene sichtbar macht.

Die Erforschung molekularer Wechselwirkungen innerhalb von
lebenden Zellen, Geweben und Organismen bildet die Grundlage
unzähliger Entwicklungen in der modernen Biomedizin.
Um neue Medikamente, verbesserte Diagnosemethoden und
effizientere Therapieansätze zu entwickeln, benötigen die Pharmaindustrie
und die medizinische Forschung Einblicke in zelluläre
Prozesse auf kleinster Ebene.

Mehr erfahren

2012

Neue Netze braucht das Land

Wie Mathias Noe die Stromversorgung in Großstädten
zukunftsfähig machen möchte.

1,6 Milliarden Menschen haben laut den Vereinten Nationen keinen Zugang zu elektrischer Energie. Während die Bevölkerungszahlen weltweit steigen, stockt der Auf- und Ausbau einer stabilen Stromversorgung. Allein China investiert jährlich hohe Milliardensummen in den Bau tausender Kilometer Hochspannungsleitungen. Auch in Deutschland fordert die Energiewende moderne, ausgebaute Netze.

Mehr erfahren

Houston, wir haben Algensalat

Wie Clemens Posten und Klaus Slenzka Raumfahrer künftig mit Algensauerstoff atmen lassen möchten.

437 Tage dauerte die längste bemannte Raumfahrtmission eines Astronauten: über ein Jahr in Schwerelosigkeit unter harten Bedingungen. Wenn es um die Sauerstoff-
versorgung der Astronauten geht, werden chemische Tricks eingesetzt. Da im Weltall nahezu kein Sauerstoff vorhanden ist, muss Sauerstoff mitgenommen oder vor Ort produziert werden.

Mehr erfahren

Menschenversteher

Wie Tanja Schultz menschliche Biosignale in Helfer für den Alltag verwandelt.

Sprechen ist eine komplizierte Sache. Um akustische Signale in Wörter umzuformen, benötigt der Mensch über 100 Muskeln. Winzige Kontraktionen der Muskulatur ergeben unterschiedliche Laute. Die Kommunikation über das Sprechen ist ein jahrelanger Lernprozess in der Kindheit. Die akustische Kommunikation kann aber auch eine Barriere sein, zum Beispiel für stumme Menschen und in Situationen, wenn laute Umgebungsgeräusche eine normale Unterhaltung unmöglich machen oder wenn Sprechen in leisen Umgebungen andere Personen stört.

Mehr erfahren

2011

Die Siedler von E

„Den Elektroautos gehört die Zukunft“ – so kommentierte Bundeskanzlerin Angela Merkel im Mai 2011 den zweiten Erfahrungsbericht der nationalen Plattform Elektromobilität. Und identifizierte die Batterieherstellung als eine von zwei großen Herausforderungen, um zum asiatischen Markt aufzuschließen und Leitmarkt im Bereich der Elektromobilität zu werden. Ein Ziel, für das KIT-Professor Dr.-Ing. Horst Hahn, Dr. Andreas Gutsch und Dr. Olaf Wollersheim Lösungen anbieten können: als Gründer, Leiter, Netzwerker und Koordinatoren von „Competence E“.

Mehr erfahren

Revolution im Duett

Es war eine inspirierende Begegnung: Dr. Pavel Levkin und Dr. Urban Liebel tauschten sich 2010 zufällig in der Kaffeeküche des Instituts für Toxikologie und Genetik am KIT aus. Chemiker Levkin forschte an Zelloberflächen, der Biologe Liebel untersuchte neue Methoden zum Hochdurchsatzscreening. Am Ende des Gesprächs war beiden Forschern klar, dass sie zusammen die Genforschung umwälzen könnten.

Mehr erfahren

Wasser aus Windeln

Die schrecklichen Bilder von der Dürrekatastrophe in Ostafrika haben uns 2011 begleitet. Wasserknappheit bedroht das Leben von Millionen Menschen, nicht nur in Somalia und Kenia. Naturkatastrophen wie der Tsunami vor acht Jahren in Thailand hinterlassen eine zerstörte Versorgung, verseuchtes Wasser führt zur Verbreitung von Krankheiten. Der Karlsruher Professor Manfred Wilhelm will mit einer ungewöhnlichen Idee Trinkwasser mobil, schnell und unkompliziert herstellen.

Mehr erfahren