Neuland

Produkte

Wird neues Wissen angewendet, so entstehen Produkte, die sich dem Wettbewerb stellen müssen. Aus dem KIT gehen jedes Jahr vermarktbare Produkte hervor, die auch wirtschaftlich erfolgreich sind.

2016

Sprechende Hände

Wie die Ausgründung des KIT Kinemic GmbH mit Gestensteuerungssoftware Industrieprozesse revolutionieren will.

Was vor 20 Jahren in Science-Fiction-Filmen noch als Zukunftsvision galt, ist heute Realität: Datenbrillen, auf denen sich virtuelle Grafiken ins Sichtfeld des Nutzers einblenden lassen, sind allgegenwärtig und haben zwischenzeitlich auch den Weg in die Industriehallen gefunden.

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Gute Aussicht, dicke Luft

Die Bruker Optik in Ettlingen entwickelt und vertreibt eine breite Palette von Fourierspektrometern für unterschiedliche Anwendungen, darunter auch Instrumente zur Detektion von atmosphärischen Spurengasen. Ein neues portables Fourierspektrometer zur hochgenauen Messung von Treibhausgasen wurde von Wissenschaftlern des KIT in Zusammenarbeit mit Bruker entwickelt.

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2015

Mit 3D gegen Tierversuche

Wie Eric Gottwald, Stefan Giselbrecht und Roman Truckenmüller mit ihrer Gründung 300MICRONS Zelltests in der Pharmabranche revolutionieren wollen.

Leberzellen müssen bekanntermaßen einiges aushalten können – im menschlichen Körper sorgen sie für einen funktionierenden Stoffwechsel und bauen unter anderem Giftstoffe ab. Lebererkrankungen müssen meist intensiv behandelt werden und enden nicht selten tödlich, wenn kein geeignetes Spenderorgan zur Verfügung steht.

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Brückengeflüster

Wie Steffen Siegel für Sicherheit unter Brücken und anderen seilabgespannten Bauwerken sorgen will.

Über die Pfinztalbrücke bei Nöttingen donnert der Verkehr der A8 zwischen Karlsruhe und Pforzheim nach Stuttgart – eine gut befahrene Strecke, berüchtigt für ihre Baustellen und Staus. Auf der Brücke ist es laut, noch dröhnender erscheint der Lärm jedoch unterhalb der Fahrbahn, in der Brücke.

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2014

Heiße Öfen, reine Luft

Wie die KIT-Ausgründung Carola Clean Air GmbH mit speziellen Filtern für Holzfeuerungen gegen Feinstaub in der Luft kämpft.

Wohlige Wärme an kalten Wintertagen ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Mit einem kurzen Griff lässt sich die individuelle Wohlfühl-Temperatur schaffen. Wer vom Sofa im Wohnzimmer den Weg in den Heizungskeller wagt, dem wird jedoch klar: hinter den Grad Celsius steckt ein komplexes technisches System.

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Die Vermessung der Kälte

Wie Steffen Grohmann zusammen mit der WEKA AG einen Sensor baut, der mit konstant falschen Messungen zu richtigen Ergebnissen kommt.

Am liebsten würden Forscher alles auf die Waage legen. Dann könnten sie ohne Umwege herausfinden, was ein Neutrino wiegt. Und sie wüssten genau, wie viel Gramm Helium pro Sekunde durch eine Rohrleitung strömt.

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2013

Das Leuchten der Zukunft

Wie Tobias Grab, Thomas Baumann und Michael Bächle mit ihrem KIT-Start-up cynora technologische Science Fiction zu einem Geschäftsmodell machen.

Die Bilder in der Zeitung bewegen sich, der Minister für Magie winkt uns freundlich von der Seite zu – den „Harry Potter“-Lesern kommt das bekannt vor. Ein Fernseher, der sich wie ein Rollo zusammenrollen lässt – gab es da nicht eine kurze Sequenz im Film „Zurück in die Zukunft“? Um solche Fantasiebilder Realität werden zu lassen, müssten Bildschirme sehr dünn, flexibel und druckbar sein.

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Die Quadratur der Lüfte

Wie Professor Uwe Hanebeck gemeinsam mit der COMSOFT GmbH den internationalen Luftraum sicherer macht.

Der größte deutsche Flughafen Frankfurt am Main verzeichnet täglich über 1.300 Starts und Landungen. Im Luftraum der Bundesrepublik fliegen jährlich mehr als drei Millionen Flugzeuge, weltweit sind es täglich etwa 80.000 Flüge. Am Himmel herrscht also dichter Verkehr – trotzdem ist Fliegen eine sichere Art zu reisen.

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2012

Auf der Goldwaage

Dass die Bevölkerung in westlichen Ländern durchschnittlich immer dicker wird, ist ein bekanntes Problem. Weniger beachtet ist die stolze Gewichtszunahme von Kraftfahrzeugen in den vergangenen 30 Jahren. Einige Mittelklassewagen von heute bringen knapp 600 Kilogramm mehr auf die Waage als ihre Vorgängermodelle aus längst vergangenen Jahrzehnten. Ein Trend, der sich bei historisch hohen Benzinpreisen im Jahr 2012 auf den Geldbeutel niederschlägt. Und nicht nur das: Schwere Autos stoßen mehr Schadstoffe aus und belasten die Umwelt stärker. Die KIT-Wissenschaftler Frank Henning, Jürgen Fleischer und Kay Weidenmann wollen Autos und Flugzeuge mit hybriden Leichtbautechnologien abspecken lassen.

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Wolkig in drei Dimensionen

Wie Karlheinz Gelhardt, Vincent Heuveline und Marcel Kunze zwei Trends geschickt kombinieren, um 3D-Inhalte mit Cloud-Computing zu verarbeiten.

Die Cloud – ein Hype-Begriff, der allgegenwärtig ist. Mitte der 2000er Jahre wurde das Konzept der Daten- und Rechnerwolke erstmals von großen Internetfirmen eingesetzt, um das Delta zwischen der Grundlast der Nutzer und den Spitzenbelastungen dynamisch abzufangen.

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Erdbeben-Airbag für das Mauerwerk

Wie Lothar Stempniewski und Moritz Urban Menschenleben in Erdbebengebieten retten wollen.

Zwischen 20.000 und 30.000 Mal bebt jedes Jahr die Erde weltweit. Oft mit katastrophalen Folgen: Erdbeben rangieren in Statistiken weit oben bei den verheerendsten Naturkatastrophen. Instabile Gebäude sind eine der größten Gefahrenquellen in Erdbebengebieten.

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2011

Die Kunst, Entrepreneur zu sein

Der Drang Neues zu schaffen, eint Wissenschaft und Kunst. Um Unternehmer zu werden, müssen Wissenschaftler ein Stück weit Künstler sein – wie eine gute Band kombinieren sie ihre Fertigkeiten mit Kreativität und Leidenschaft. Drei Gründer haben ihren Mut zum Freigeist 2011 in einem KIT-Spin-off manifestiert: Die VISOLAS GmbH möchte mit ihrer organischen Laserlichtquelle die Labore erobern.

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Der Weg ist das Ziel

Das menschliche Gehirn ist extrem leistungsfähig – oft bemerken wir nicht, welche Rechenleistung nötig ist, um alltägliche Dinge zu bewältigen. Den Weg zur Arbeit finden wir fast ‚wie im Schlaf‘. Wir denken nicht bewusst nach und fahren, laufen oder radeln trotzdem, links, rechts und nochmal links, an unser Ziel.

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Reine Luft in Mississippi

Kemper County liegt im tiefen Süden der USA. Der dünn besiedelte Landkreis im Osten des Bundesstaats Mississippi ist umgeben von großen Braunkohlevorkommen. Seit 2011 entsteht hier das Kemper County IGCC – ein hoch modernes 582-Megawatt-Kohlekraftwerk mit CCS-Technologie, das den steigenden Strombedarf der Bevölkerung in Mississippi ab 2014 mit Braunkohle decken soll. Trotzdem wird es nicht mehr Kohlenstoffdioxid ausstoßen als ein mit Erdgas betriebenes Kraftwerk gleicher elektrischer Leistung. Zwei Drittel des entstehenden Kohlenstoffdioxids werden abgetrennt und zur besseren Ausnutzung benachbarter Erdölfelder verwendet. Im Herzen der riesigen Anlage steckt KIT-Technologie.

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