Neuland

Highlights 2017/2018

Ausgezeichneter Technologietransfer

Die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) hat das Institut für Nanotechnologie, das Innovationsmanagement des KIT und die Ausgründung Nanoscribe für die Überführung wissenschaftlicher Erkenntnisse in wirtschaftlich erfolgreiche und nützliche Produkte gewürdigt. Für die Entwicklung eines revolutionären 3D-Laserdruckverfahrens erhielten sie den Technologietransferpreis der DPG.

ZEISS investiert in Innovationshub

Die Carl Zeiss AG plant mit dem KIT ein gemeinsam genutztes Innovationsgebäude am Campus Nord. 30 Millionen Euro investiert der Technologiekonzern in den „ZEISS Innovation Hub“. Auf 12.000 Quadratmetern entstehen Räumlichkeiten für Gründungsprojekte und eigene Innovationsaktivitäten. Damit bekräftigen ZEISS und das KIT ihre Anfang 2018 geschlossene strategische Partnerschaft.

Gemeinsam innovativ mit BASF und Bosch

In 2017 konnten zwei wichtige Partner für die Zusammenarbeit in den Bereichen Forschung, Lehre und Innovation gewonnen werden. Die strategischen Partnerschaften mit der Robert Bosch GmbH und dem Chemiekonzern BASF SE ebnen den Weg für zukünftige gemeinsame Projekte und Kooperationen. So können ergänzende Kompetenzen aus Wissenschaft und Industrie noch besser genutzt werden.

Start für Testfeld Autonomes Fahren

Im Mai 2018 wurde der erste Streckenabschnitt im Testfeld Autonomes Fahren Baden-Württemberg offiziell in Betrieb genommen. Am Testfeld wirkt ein Konsortium aus Industrie und Forschung mit, zu dem das KIT und das Forschungszentrum Informatik am KIT zählen. In der Karlsruher Oststadt haben autonome Fahrzeuge nun Zugang zum Testfeld, das die Weiterentwicklung zukunftsorientierter Technologien und Dienstleistungen rund um das vernetzte und automatisierte Fahren im alltäglichen Straßenverkehr zum Ziel hat. Dazu wurden beispielsweise 3D-Karten erzeugt und Sensoren zur Echtzeiterfassung des Verkehrs installiert. Der zukünftige Testfeldbetreiber ist der Karlsruher Verkehrsverbund.

Land richtet Denkfabrik am KIT ein

Um Herausforderungen im Umgang mit knappen Ressourcen in Zukunft besser bewältigen zu können, wurde am KIT der Think Tank „Industrielle Ressourcenstrategien“ errichtet. Dieser soll den Dialog zwischen Industrie und Politik beflügeln. Die Denkfabrik beschäftigt sich ganzheitlich mit dem Rohstoffkreislauf, von der Gewinnung über die Nutzung bis hin zum Recycling.

Spatenstich für Energy Lab 2.0

Mit dem Energy Lab 2.0 entsteht am KIT eine intelligente Plattform, um das Zusammenspiel der Komponenten künftiger Energiesysteme, sogenannter Smart Grids, zu erforschen und neue Ansätze zur Stabilisierung der Energienetze realitätsnah zu erproben. Der Spatenstich des ersten Gebäude- und Laborkomplexes, des mit rund 22 Millionen Euro geförderten Projekts, erfolgte im Sommer 2017.

Vorbildliche Gründerförderung am KIT

Auch im Jahr 2017 konnte das KIT wieder seine gute Platzierung in deutschlandweiten Gründerrankings bestätigen. Sowohl im Gründungsradar des Stifterverbands, als auch im Start-up-Monitor des Bundesverbands Deutsche Startups e.V. belegte das KIT, hinter der TU München, den zweiten Platz. Die Auszeichnungen bestätigen die Verankerung einer nachhaltigen Gründungskultur am KIT.