Neuland

Das ist NEULAND

Prof. Dr. Thomas Hirth
Prof. Dr. Thomas Hirth

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) lebt den Dreiklang von Forschung, Lehre und Innovation auf Augenhöhe – dafür stehen exzellente Wissenschaft, forschungsorientierte Lehre und der Transfer der Ergebnisse in Wirtschaft und Gesellschaft.

In seiner auf die Wirtschaft ausgerichteten Innovationstrategie, die 2017 verabschiedet wurde, hat sich das KIT das Ziel gesetzt, bis 2025 eine führende Position im deutschen Wissenschaftssystem einzunehmen. Ein Vorreiter ist das KIT im Themenfeld „Gründungen“, bei dem es sowohl im aktuellen Gründungsradar des Stifterverbands als auch im Deutschen Start-up Monitor die Position zwei unter den großen Hochschulen einnimmt. Das KIT und die TechnologieRegion Karlsruhe entwickeln sich hier zu einer Hochburg für Innovation und Gründen. Dies war ein wesentlicher Grund für unseren strategischen Partner ZEISS, den ZEISS Innovation Hub am KIT zu etablieren.

Aber auch der Dialog mit der Gesellschaft gewinnt zunehmend an Bedeutung. Obwohl dies schwierig zu messen ist, belegen zahlreiche Medienberichte und Veranstaltungsformate bis hin zu Reallaboren den intensiven Austausch und das zunehmende Interesse, Forschungsergebnisse verständlicher zu kommunizieren sowie Fragen und Bedürfnisse der Gesellschaft besser zu verstehen.

Innovation braucht aber nicht nur Ziele, sondern auch Kultur, wie das Zitat „Culture eats strategy for breakfast“ von Peter Drucker, einem Pionier der modernen Managementlehre, eindrücklich bestätigt. Mit NEULAND hat das KIT in den letzten Jahren eine eigene Innovationsmarke geschaffen, in der verschiedene Instrumente des KIT unter einem Dach gebündelt werden – ein Wettbewerb, ein Finanzierungsinstrument, ein Innovationstag und ein Magazin.

In der neuesten Ausgabe des jährlich erscheinenden Innovationsmagazins NEULAND stellen wir Ihnen einige Beispiele und Zahlen aus dem breiten Spektrum der Innovationstätigkeiten am KIT vor. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende sowie Gründerinnen und Gründer des KIT betreten tagtäglich Neuland und leisten damit einen Beitrag, um den Wirtschaftsstandort Deutschland sowie unsere Lebens- und Arbeitsbedingungen zukunftsweisend zu gestalten.

So möchte ich Sie abschließend herzlich einladen, uns auf dem einen oder anderen Weg weiter zu begleiten oder auch direkten Kontakt mit uns aufzunehmen. Wir freuen uns über Ihr Interesse am KIT und an NEULAND.

Prof. Dr. Thomas Hirth
Vizepräsident für Innovation und Internationales

NEULAND am KIT

Innovation heißt Neuland schaffen. Aber was bedeutet Neuland für das KIT? Neue Märkte, Produkte, Technologien und Dienstleistungen. Ideen, die unser Leben zum Besseren verändern und helfen, die Ressourcen unserer Erde nachhaltig zu schützen. Wir betreten nicht nur Neuland – wir erschaffen es. Alles beginnt mit einer Idee. Sie entsteht in den Laboren und Versuchsräumen der 150 wissenschaftlichen Fachinstitute am KIT. Sie entsteht aus dem Wissen um die vielzähligen Herausforderungen, die in allen Bereichen unseres Lebens gelöst werden müssen: von der Deckung gesellschaftlicher Grundbedürfnisse bis zur Formulierung neuer Produkte, Dienstleistungen und Herstellungsverfahren für die Zukunft.

Der bekannte Satz des ehemaligen Institutsdirektors am früheren Forschungszentrum Karlsruhe und späteren Siemens-Vorstands Karl Heinz Beckurts (1930-1986) thematisiert die enorme Bedeutung von Innovationen für Gesellschaften und Wirtschaftsstandorte: „Innovationsstärke wird mehr als früher zum Schlüssel einer höheren Wettbewerbsfähigkeit. Die Hälfte aller Produkte, die wir in fünf Jahren verkaufen wollen, müssen wir erst entwickeln“. Deshalb besteht eine der zentralen Aufgaben des Karlsruher Instituts für Technologie darin, die Ideen der Forscher an den Markt zu bringen.

Es existieren viele Wege von Erfindungen, Know-how oder technischen Entwicklungen aus dem KIT an den Markt. In Auftragsforschungsprojekten können konkrete Fragestellungen der Industrie gelöst werden. In Kooperationen und Drittmittelprojekten wird mittelfristig gemeinsames Know-how aufgebaut und transferiert. In Technologietransferprojekten gehen Wissenschaft und Wirtschaft eine schutzrechtsbasierte Partnerschaft mit dem Ziel ein, neue Produkte gemeinsam zu implementieren.

Kern der vielen Projekte am KIT sind einerseits die Ideen, die das Potenzial zur Lösung haben und andererseits die Personen, die diese Ideen haben und sie weiterentwickeln. Dazu gehören KIT-Wissenschaftler, Entwickler, Projekt- und Innovationsmanager ebenso wie ihre Partner in den Unternehmen. Das Entstehen der Potenziale, die Entwicklung von Projekten und der Erfolg ihrer Produkte sind die Geschichten von Wertschöpfung, die den Begriff Innovation am KIT gestalten.

NEULAND stellt Ihnen einige ausgewählte Innovationsgeschichten des KIT vor.