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Kinemic-Gründer Dr. Christoph Amma im Interview



DR. CHRISTOPH AMMA IM INTERVIEW

Kinemic-Gründer Dr. Christoph Amma im Gespräch zu Kundenprojekten und Einsatzszenarien

1. Die Software von Kinemic wird im industriellen Bereich bereits von einigen Kunden genutzt – etwa von SEW Eurodrive, Zeppelin Systems oder Konica Minolta. Welche Use-Cases liegen diesen Kundenprojekten zugrunde?

Die Anwendungen sind teilweise sehr verschieden. Bei den genannten Kunden geht es von der Fernsteuerung teilautonomer Roboter in der Kommissionierung, hin zur berührungslosen Bedienung von Computern in der Nahrungsmittelindustrie bis zur zukünftigen Bedienung kollaborativer Arbeitsplätze in Büros und Meetings. Ein weiteres wichtiges Anwendungsszenario ist die Bedienung von Smartglasses, beispielsweise in der Instandhaltung, hier arbeiten wir gerade im Rahmen eines Accelerator-Programms mit der Deutschen Bahn zusammen.

2. Auf der Consumer Electronics Show 2016 präsentierte Kinemic gemeinsam mit dem Schreibgerätehersteller Stabilo den Digitalstift „Digipen“, der Handschrift erkennt und diese als digitalen Text auf einen Computer oder ein mobiles Gerät überträgt. Was unterscheidet diesen Stift von anderen Digitalstiften und wie sehen mögliche Einsatzszenarien aus?

Es gibt bereits einige ähnliche Produkte am Markt, diese funktionieren allerdings alle nur mit speziell bedrucktem Papier, welches sich die Hersteller natürlich teuer bezahlen lassen. Der Stabilo Digipen dagegen funktioniert mit jedem Papier. Möglich wird das durch die verbaute Bewegungssensorik in Verbindung mit unserer weltweit einmaligen Software zur Erkennung von Schrift mittels dieser Sensorik.

Der Digipen im Video

3. Kinemic bietet Neukunden zum Einstieg ein Evaluation Package mit Sensorarmbändern und einem Rasperry Pi 3 mit ihrer Software. Darüber hinaus stehen die Kinemic-Mitarbeiter auch als Berater zur Seite. Wie sieht die Zusammenarbeit konkret aus?

Der Kunde kennt seine Anwendung und weiß am besten, wo ihm der Schuh drückt und wo, durch eine vereinfachte Bedienung mit Gesten, für ihn ein Mehrwert entsteht. Wir unterstützen dann beratend, wie man ein traditionelles Interface oder einen Prozess auf die Bedienung mit Gesten umstellt. Diese Expertise ist beim Kunden typischerweise nicht vorhanden, hier können wir mit unserer jahrelangen Erfahrung aus Praxis und Forschung unterstützen. Wir wollen unsere Kunden nicht alleine lassen mit unserer Lösung, sondern von Anfang an sicherstellen, dass die Entwicklung in die bestmögliche Richtung geht. Technisch bietet das Evaluation Package alles, um unsere Steuerung in das jeweilige Umfeld beim Kunden zu integrieren. Man kann sofort loslegen.

Sarah Wiegräfe
Referentin NEULAND
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Innovations- und Relationsmanagement (IRM)

Telefon: +49 721 608 22612
E-Mail: sarah.wiegraefe@kit.edu

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