Die Innovationskennzahlen 2025

Geistiges Eigentum der wissenschaftlichen Beschäftigten am KIT

Geistiges Eigentum – Intellectual Property (IP) – in Form von Schutzrechten wie zum Beispiel Patenten ist eine Basis für Innovationsprojekte mit anschließenden Einnahmen für das KIT. Somit sind die Kennzahlen rund um IP – beginnend mit Erfindungsmeldungen – ein Signal für die Kreativität und Innovationskraft einer Einrichtung. Sie müssen aber auch im Zusammenspiel mit anderen beeinflussenden Faktoren betrachtet werden, wie zum Beispiel den jährlichen IP-Kosten oder dem strategischen Fokus einer Einrichtung.

38 Patentanmeldungen

Patentanmeldungen

Im Jahr 2025 konnte das KIT 38 Patentanmeldungen verzeichnen. Im Laufe der letzten Jahre hat das KIT eine überdurchschnittliche Verwertungsquote in Höhe von etwa 65 Prozent seines Schutzrechtsbestandes erzielt. 

 

 

 

IP-Portfolio

Schutzrechtsbestand

Die „freien“ Schutzrechte bieten offene Möglichkeiten für die zukünftige Zusammenarbeit zwischen dem KIT und Unternehmen. Mit den IP-basierten Technologieangeboten werden unter dem Motto RESEARCH TO BUSINESS Partner aus der Industrie zur gemeinsamen Weiterentwicklung gesucht.

Einnahmen und Rückflüsse 2025

Einnahmen und Rückflüsse

Die Einnahmen und Rückflüsse des KIT aus Lizenzverträgen sind ebenso volatil wie die Zahlen der Erfindungsmeldungen, der laufenden Innovationsprojekte oder der Gründungen.  Die Lizenzeinnahmen zeigen, wie geistiges Eigentum erfolgreich wirtschaftlich nutzbar gemacht wird. Sie machen sichtbar, wo Forschungsergebnisse wirtschaftliche Relevanz gewinnen und in marktfähige Anwendungen übergehen. 2025 hat das KIT 33 neue Lizenz- und Übertragungsverträge abgeschlossen, der Gesamtbestand beträgt zum Jahresende 418 IP-Verträge. Diese Zahl beinhaltet nicht die Nutzung im Rahmen von Verträgen zu Forschungs- und Entwicklungskooperationen oder -Aufträgen.

Im Jahr 2025 hat das KIT hierdurch Einnahmen in Höhe von 850.000 Euro erzielt.

Gründungen und Beteiligungen 2025

Gründungen und Beteiligungen

Das KIT bündelt seine Aktivitäten im Bereich Gründungsförderung in der KIT-Gründerschmiede. Erklärte Ziele sind, den unternehmerischen Geist bei Beschäftigten und Studierenden zu wecken und zu stärken sowie die vorhandenen Potenziale zu aktivieren und diese – durch vielfältige Möglichkeiten – zu erfolgreichen Ausgründungen weiterzuentwickeln. Dazu werden fortlaufend neue Services und Veranstaltungsformate entwickelt, erprobt und optimiert sowie zahlreiche lokale und nationale Netzwerkpartner in die Arbeit eingebunden. 

Die positiven Effekte der Gründerförderung führen unter anderem dazu, dass das KIT als eine der Vorzeigeuniversitäten für Gründungsunterstützung gilt und 2025 die neue Rekordzahl von 68 Gründungen vorweisen konnte.

Unternehmensbeteiligungen an Spin-Offs 2025

Unternehmensbeteiligungen an Spin-Offs

Das KIT engagiert sich in einer frühen Phase der Technologieentwicklung und partizipiert im Erfolgsfall an der Steigerung des Unternehmenswertes. Mit seinen Beteiligungen stärkt das KIT den Wissens- und Technologietransfer durch Gründungen und ergänzt die klassischen Verwertungswege der Auftragsforschung, Forschungskooperationen sowie Lizenzierung gewerblicher Schutzrechte. 

*Basis für die Zahlen: Jahresabschlüsse des KIT 2021-2025

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