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Die Siegerteams des Innovationswettbewerbs 2026

Am 30. Juni 2026 wurden im Rahmen des Kaminabends des KIT Business Clubs die Gewinnerinnen und Gewinner des diesjährigen Innovationswettbewerbs NEULAND ausgezeichnet. Drei innovative Projekte wurden unter den zahlreichen Einreichungen in der Kategorie Ideenpreis ausgewählt und mit einem von der Industrie gespendeten Preisgeld ausgezeichnet. In der Kategorie Technologietransferpreis konnte sich das Gewinnerteam über ein Preisgeld von 4.000€ freuen.



Der jährlich stattfindende Innovationswettbewerb NEULAND gibt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am KIT die Gelegenheit, ihre vielversprechenden Forschungsvorhaben einer fachkundigen Jury aus der Wirtschaft zu präsentieren. Diese bewertet die Einreichungen hinsichtlich ihres Innovationspotenzials und kürt die Siegerteams. Ausgezeichnet wird in den zwei Kategorien Ideenpreis und Technologietransferpreis. Letztere wurde nach einjähriger Pause und Umstrukturierung 2025 wieder mit aufgenommen. Im Anschluss an die Auszeichnung werden die Gewinnerprojekte durch das Innovationsmanagement des KIT aktiv auf dem Weg zur marktfähigen Anwendung begleitet.

Wir gratulieren den Teams zu ihren herausragenden Leistungen und wünschen viel Erfolg bei der Weiterentwicklung und Umsetzung ihrer Ideen.

Die Preisträger mit Urkunde und Trophäe
Der erste Platz des diesjährigen Ideenpreises geht an das Team von PEReCO₂. Dr.-Ing. André Tschöpe (links) und Prof. Dr.-Ing. Matthias Franzreb (rechts) haben den Preis entgegen genommen.

1. Platz „PEReCO₂: Partikelelektrodenreaktor zur Elektrifizierung der Umwandlung von CO₂ zu Acetat

Das Team hinter PEReCO₂ hat ein neues technisches System entwickelt, das CO₂ in chemische Grundstoffe wie Acetat umwandelt. Statt neue fossile Rohstoffe zu verbrauchen, kann mit dem Verfahren CO₂ wiederverwertet werden. Das System ist so aufgebaut, dass es auch in großen Anlagen eingesetzt werden kann. Es arbeitet mit Strom und speziellen Materialien aus Kupfer, um die chemische Reaktion effizient ablaufen zu lassen. Dadurch eignet sich die Technologie für den industriellen Einsatz. Das Team will die Technologie nun weiterentwickeln, sodass sie von Unternehmen genutzt oder in einer Ausgründung umgesetzt werden kann.

Preisträgerinnen und Preisträger: Dr.-Ing. André Tschöpe, Dr. Katharina Bleher, Prof. Dr.-Ing. Matthias Franzreb

Institut für Funktionale Grenzflächen (IFG)

 

 

 

Die Preisträger mit Urkunde und Scheck
Der zweite Platz geht an das Team „UniRe: Universe Refrigerator“. Im Bild v.l.n.r.: Haiying Cheng, Dr. Gan Huang

2. Platz „UniRe: Universe Refrigerator - Harvesting Cold from the Sky for Off-Grid Cooling

Universe Refrigerator ist ein Kühlsystem, das ohne Strom auskommt. Das Team um Dr. Gan Huang und Haiying Cheng vom Institut für Mikrostrukturtechnik des KIT nutzt das Prinzip der Strahlungskühlung: Ein spezielles Material gibt Wärme an den Himmel ab und sorgt so für Kühlung – selbst bei Sonneneinstrahlung. Das modulare System eignet sich besonders für Anwendungen ohne stabile Stromversorgung, etwa zur Lagerung von Lebensmitteln.

Preisträgerinnen und Preisträger: Dr. Gan Huang, Haiying Cheng 

Institut für Mikrostrukturtechnik (IMT)

 

 

 

 

Die Preisträger mit Urkunde und Scheck
Das Projektteam GreenGen-OME sichert sich den dritten Podiumsplatz in der Kategorie Ideenpreis 2026. Im Bild v.l.n.r.:Dr. Ulrich Arnold, Victor Kühnpast, Marius Drexler

3. Platz „GreenGen-OME: Plattformchemikalien f-OME als neue Generation grüner Bausteine der Chemischen Industrie

Das Projekt GreenGen-OME entwickelt Verfahren zur Herstellung umweltfreundlicherer chemischer Stoffe, etwa für Kunststoffe, Kraftstoffe oder Lösungsmittel. Das Team um Professor Jörg Sauer vom Institut für Katalyseforschung und -technologie des KIT nutzt gezielt chemische Reaktionen, um die Eigenschaften der Stoffe an unterschiedliche industrielle Anforderungen anzupassen. Aktuell arbeitet das Team daran, das Verfahren vom Labor- in einen größeren Maßstab zu übertragen. 

Preisträgerinnen und Preisträger: Victor Kühnpast, Marius Drexler, Dr. Ulrich Arnold, Prof. Dr.-Ing. Jörg Sauer (IKFT)

Institut für Katalyseforschung und -Technologie (IKFT)

 

 

 

Die Preisträger mit Urkunde und Trophäe
Stefan Gartzke, Sebastian Schabel und Prof. Dr.-Ing. Jürgen Fleischer vom Projektteam „EXINOS2: Vom Prototyp zur Serienanlage“ haben in der Kategorie Technologietransferpreis den 1. Platz belegt.

Technologietransferpreis für die Batterieproduktion von morgen

Mit dem Transferpreis wurde das Projekt „EXINOS2: Vom Prototyp zur Serienanlage: Neuartiger, kontinuierlicher Stapelbildungsprozess vereint Flexibilität und Produktivität für die Batterieproduktion von morgen“ ausgezeichnet. Der Prozess zur Herstellung von Batterien, wie sie etwa in Elektrofahrzeugen eingesetzt werden, wurde am wbk Institut für Produktionstechnik gemeinsam mit den Industriepartnern acp systems AG, BST GmbH, J. Schmalz GmbH, Siemens AG und der Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle FFB entwickelt. Er kann die Produktion schneller, flexibler und effizienter machen.

Preisträgerinnen und Preisträger: M.Sc. Stefan Gartzke, M.Sc. Sebastian Schabel, Prof. Dr.-Ing. Jürgen Fleischer

wbk Institut für Produktionstechnik, Unternehmenspartner: acp systems AG, BST GmbH, J. Schmalz GmbH, Siemens AG, Fraunhofer-Einrichtung FFB

Dank an unterstützende Unternehmen und Jury

Unser herzlicher Dank gilt den engagierten Jurymitgliedern und der KIT Campus Transfer GmbH, die durch ihre Unterstützung den Innovationswettbewerb 2026 möglich gemacht haben.

Unterstützt durch: KIT-Stiftung

In Kooperation mit: KIT Campus Transfer GmbH (KCT)

Bilder: Sandra Göttisheim / KIT

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