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SupraSense: SupraSensoren für medizinische Diagnostik

Hybrid‑zeolitische SupraSensoren kombinieren biomimetische Bindungstaschen mit KI‑gestützter Analyse, um Stoffwechselmarker in Urin, Speichel oder Blut sofort zu erkennen. Gefördert durch einen ERC‑Consolidator‑Grant zielt das Konzept auf hohe Sensitivität, Selektivität und eine kostengünstige Fertigung ab.



Im Projekt SupraSense entwickelt die Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe unter Leitung von Dr. Frank Biedermann am KIT neuartige Sensortechnologien, sogenannte "SupraSensors", für Anwendungen in der medizinischen Diagnostik. Diese biomimetischen Sensoren basieren auf hybrid-zeolitischen Materialien, deren Bindungstaschen gezielt mit Cofaktoren moduliert werden, um wie Enzymbereiche agierende Rezeptoren zu schaffen. Ziel ist, flüssige Proben wie Urin, Speichel oder Blut direkt auf molekulare Marker zu untersuchen, zum Beispiel Metabolite wie Neurotransmitter oder Aminosäuren, die den zirkadianen Rhythmus abbilden und als frühe Indikatoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Entzündungen oder Sepsis dienen können. Die Kombination von molekularer Erkennung durch neuartige Materialchemie und Deep-Learning-gestützter Analyse soll hohe Sensitivität und Selektivität ermöglichen - und das bei gleichzeitig einfacher Fertigung. Gefördert wird das Vorhaben seit 2022 als ERC Consolidator Grant mit rund zwei Millionen Euro über fünf Jahre.

Bild: Midjourney

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