Neuland

NEULAND – Der Innovationstag am KIT

NEULAND – Der Innovationstag am KIT am 27.06.2018

NEULAND betreten und Innovation am KIT hautnah erleben!

Der Innovationstag NEULAND stellt eine Begegnungsplattform für alle dar, die sich für die Themen Technologietransfer und Unternehmensgründungen am KIT interessieren. Abwechslungsreiche Seminare und Workshops, Pitches von Wissenschaftler/innen und Gründer/innen, Preisverleihungen, Networking sowie ein spannendes Abendprogramm gestalten ein vielfältiges Angebot und garantieren einen abwechslungsreichen Innovationstag.
 
Lernen Sie innovative Ideen, Technologien und Gründungsprojekte von Studierenden, wissenschaftlichen Beschäftigten sowie Professorinnen und Professoren kennen. Informieren Sie sich über strategische Themenfelder, treffen Sie Industriepartner, Investoren und lernen Sie die regionale Gründerszene kennen.

 

Zur Programmübersicht 

Hinweis zur Anmeldung: Der Anmeldezeitraum endete am 19.06.2018.

Veranstaltungsort

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Campus Süd
Audimax, Geb. 30.95
Straße am Forum 1
76131 Karlsruhe

Eine genaue Lagebeschreibung erhalten Sie über den Campusplan des KIT.

 

Parken

Parkplätze stehen Ihnen in der Tiefgarage Waldhornstraße sowie am Waldparkplatz zur Verfügung. Weitere Parkmöglichkeiten sind hier aufgelistet.

Unterstützt durch:

Programm

Auch in diesem Jahr hat der NEULAND – Innovationstag ein vielfältiges Programm zu bieten, das Studierende, Beschäftigte und Gründer des KIT mit Vertretern aus Industrie und Wirtschaft, Investoren und Netzwerkpartnern zusammenbringt.

Neben der Ausstellung von aussichtsreichen Gründungs- und Technologieprojekten des KIT und einem spannenden Abendprogramm dürfen wir Ihnen auch in diesem Jahr besondere Highlights präsentieren.

Programm-Highlights

Teilnehmer bei der Guided Tour.

Guided Tour

Wir nehmen Sie mit auf einen einstündigen Rundgang durch unsere Ausstellung. Lernen Sie ausgewählte Technologien unserer Gründer/innen und Wissenschaftler/innen kennen.

Beginn: 11:00 Uhr und 14:00 Uhr
Treffpunkt: Eingang des Industrie- und Alumni-Zelts

Dorian Oestreich beim R2B-Techpitch

R2B-Techpitch

Der R2B-Techpitch ist die Plattform für herausragende Wissenschaftsprojekte am KIT. Die Vortragenden haben drei Minuten Zeit, um ihre Technologie und ihre Forschungsergebnisse vorzustellen. Im Anschluss stehen die Teilnehmer/innen für ausführliche Gespräche bereit. Durch den Pitch sollen die Forscher/innen in Kontakt mit Kooperations- und Industriepartnern kommen.

Beginn: 12:15 Uhr
Ort: Foyer Audimax

Bild vom Gründerpitch 2016

Gründerpitch

Beim Gründerpitch erhalten vorab ausgewählte Gründerteams die Chance, ihre Geschäftsidee vor einer hochkarätigen Jury und einem breiten Publikum zu präsentieren. Um die Jury – bestehend aus Business Angels und Venture Capitalists – und die Zuschauer zu überzeugen, haben die Teams jeweils nur vier Minuten Zeit. Im Anschluss stehen die Teams für Fragen zur Verfügung. Die Gewinner werden im Rahmen des Abendprogramms mit den Jury- und dem Publikumspreis ausgezeichnet.

Beginn: 15:00 Uhr
Ort: Foyer Audimax

Teilnehmer bei der Guided Tour.

Keynote: Christian Klein, SAP SE

Christian Klein ist Chief Operating Officer und Mitglied des Vorstands der SAP SE. Mit seinem Bereich Global Business Operations steuert er die Digitale Transformation der SAP. Seine Organisation fokussiert sich hauptsächlich auf die Vereinfachung von Geschäftsprozessen, Produkt- und Servicequalität, die Portfoliostrategie, sowie die Einführung und den Betrieb digitaler Innovationen – mit dem Ziel, die Zufriedenheit der Kunden und auch der eigenen Mitarbeiter zu sichern.

Beginn: 20:00 Uhr
Ort: Außenbühne

R2B-Techpitch

Fünf Wissenschaftler/innen stellen dem Publikum ihre aktuellen Forschungsprojekte in dreiminütigen Kurzvorträgen vor. Dabei geht es nicht nur um die Darstellung ihrer Technologien, sondern auch darum, Kooperations- und Industriepartner auf sich aufmerksam zu machen. Alle Vortragenden sind mit einem Stand in der Technologieausstellung vertreten und freuen sich auf den Austausch.

Die Solarbrille: Photovoltaik mit Durchblick

Organische Solarzellen sind mechanisch flexibel, transparent und leicht – und sie lassen sich in beliebigen Formen und Farben mittels umweltfreundlicher Drucktechnologien herstellen. Dadurch bieten sie eine Fülle von Einsatzmöglichkeiten, die sich mit herkömmlichen Silizium-Solarzellen nicht verwirklichen lassen. Die am Materialwissenschaftlichen Zentrum in der Arbeitsgruppe Organische Photovoltaik entwickelte Solarbrille zeigt anschaulich, wie Sonnenenergie für selbstversorgende mobile Elektronik und in „Smart Wearables“ zukünftig genutzt werden kann. ...

So sind in den Gläsern der Solarbrille halbtransparente organische Solarzellen integriert, die das Auge des Nutzers vor Sonnenlicht schützen und gleichzeitig eine elektronische Schaltung sowie zwei Displays mit elektrischer Energie versorgen. Die organischen Solarzellen ermöglichen den verlässlichen Betrieb auch bei schwacher Beleuchtung ohne dabei Batterien zur Energiespeicherung zu benötigen.

Ansprechpartner:
PD. Dr. Alexander Colsmann, Holger Röhm, Tobias Leonhard
Lichttechnisches Institut (LTI)
E-Mail: alexander.colsmann@kit.edu
Website: www.lti.kit.edu/opv

Effizientere, betriebssichere und langlebige LED-Leuchten

LEDs versprechen effiziente und kostengünstige Leuchten. Derzeit auf dem Markt befindliche Mid-Power-LEDs, LEDs mit moderater Leistungsdichte, erzielen beste Effizienzen bei niedrigen Kosten. Für eine große Leuchte müssen allerdings viele einzelne der kleinen Mid-Power-LEDs verschaltet werden. Bei einer reinen Serienschaltung ist schnell das Limit der Sicherheitskleinspannung erreicht und eine Parallelschaltung benötigt eine aktive Regelung der Ströme in den einzelnen Strängen. Die neue Schaltung teilt den Gesamtstrom einer LED-Stromquelle gleichmäßig auf die einzelnen Stränge der Parallelschaltung auf. ...

Das ermöglicht die Verschaltung sehr vieler kleiner und effizienter Mid-Power-LEDs zu einer großen, lichtstarken Lampe. Die Schaltung verursacht dabei nur geringe Verluste und kann kostengünstig direkt auf der LED-Platine integriert werden. Mit Hilfe der neuen Schaltung können große, lichtstarke Leuchten mit Mid-Power-LEDs aufgebaut werden und deutlich höhere Lichtausbeuten erzielt werden. So konnte die Lichtausbeute einer Straßenleuchte um 40 % gesteigert werden.

Ansprechpartner:
Michael Heidinger
Lichttechnisches Institut (LTI)
E-Mail: michael.heidinger@kit.edu

HTS CroCo – ein supraleitender Hochstromleiter

Supraleiter sind Materialien, deren elektrischer DC Widerstand unterhalb seiner Übergangstemperatur komplett verschwindet. Daher können mit supraleitenden Materialien verlustarme Energieübertragungskabel realisiert werden. Aufgrund der hohen Übergangstemperatur des Supraleiters REBCO und seiner hohen Stromtragfähigkeit bietet sich dieses Material für die energieeffiziente Übertragung hoher Ströme im Bereich von 10.000 Ampere und darüber hinaus an. ...

HTS CroCo ist ein am KIT entwickeltes supraleitendes Hochstrom-Leiterkonzept hoher Stromtragfähigkeit und Stromdichte. Das neu entwickelte Fertigungsverfahren erlaubt die einfache Herstellung großer Längen und unterschiedlicher Größen. Das HTS CroCo kann je nach benötigter Stromtragfähigkeit einzeln oder als mehradriges Kabel eingesetzt werden, um skalierbare Hochstromkabel für den DC Energietransport oder auch kompakte Hochstromleiter für große Hochfeldmagnete herzustellen.

Ansprechpartner:
Dr. Michael Wolf und Dr. Walter Fietz
Institut für Technische Physik (ITEP)
E-Mail: michael.wolf@kit.edu

ProLemo – Produktion effizienter Leichtbaumotoren

Für den Fahrzeugeinsatz sind bisherige Elektromotoren zu schwer, zu groß und zu teuer. Um sie dennoch für den Massenmarkt Elektromobilität einsetzen zu können, wurden im Verbundprojekt ProLemo innovative Serienfertigungs- und Leichtbautechnologien entwickelt. Durch den gezielten Einsatz von Leichtbaumaterialien (faserverstärkte Verbundwerkstoffe, Soft Magnetic Compounds) und eine besonders kompakte, automatisiert hergestellte Kupferdraht-Wicklung konnten gegenüber einem Referenzmotor gleicher Leistungsklasse Gewichtseinsparungen von insgesamt ca. 20 % erreicht werden. ...

Einsparungen wurden dabei vor allem am Rotorgewicht realisiert, wodurch ebenfalls das Trägheitsmoment um ca. 15 % reduziert werden konnte.
Besonders die Entwicklung eines Produktionsprozesses zur Herstellung von CFK-Stahl-Hybridwellen und eines Zwei-Komponenten-Spritzgussprozesses zur skalierbaren Fertigung von Leichtbaurotorscheiben aus Soft Magnetic Compound (SMC) trugen zu den erreichten Gewichtseinsparungen bei.

Ansprechpartner:
Wilken Wößner und Janna Hofmann
Institut für Produktionstechnik (wbk)
E-Mail: wilken.woessner@kit.edu

Hybride Klebverbindungen für Konstruktionsbauteile

An der Versuchsanstalt für Stahl, Holz und Steine (VAKA) am KIT wurde eine hybride Klebverbindung für Steck- und Überlappverbindungen entwickelt. Durch Kombination von anorganischen mit organischen Klebschichten erschließt die neuartige Klebung neue Dimensionen in der Fügetechnik von Konstruktionsbauteilen aus Stahl, Leichtmetallen oder Kunststoff. Die hybride Klebverbindung ist wesentlich kostengünstiger und tragfähiger sowie einfacher auszuführen als herkömmliche Klebverbindungen. Zudem weist die hybride Klebverbindung den Vorteil der flächigen Lasteinleitung ohne schädlichen Wärmeeintrag (wie beim Schweißen) sowie ohne Querschnittsschwächung (wie beim Schrauben) auf. ...

An der Versuchsanstalt des KIT wurde die hohe Leistungsfähigkeit dieser hybriden Verbindungstechnik in umfangreichen Untersuchungen belegt. Das KIT sucht Kooperationspartner zur Weiterentwicklung und Anwendung der neuen Klebtechnik sowie zum Piloteinsatz. Ansprechpartner

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Thomas Ummenhofer und Dr. Matthias Albiez (VAKA)
E-Mail: thomas.ummenhofer@kit.edu, matthias.albiez@kit.edu

Gründerpitch

Start-ups und Spin-offs besitzen am KIT einen hohen Stellenwert, da sie eine besonders werthaltige Form des Wissens- und Technologietransfers darstellen. Das KIT möchte unternehmerisches Denken und Handeln fördern und wissenschaftliche Beschäftigte und Studierende, die diesen Weg gehen, bestmöglich unterstützen.

Gründerteam axxelera

axxelera

Das Start-up axxelera stellt ultrahochdichte Peptidarrays her: Mittels patentierter Fertigungstechnik werden auf einem 76 mm x 25 mm großem Glaschip 300.000 vom Kunden definierbare Peptide synthetisiert. Pharmaforscher benötigen diese Screening Tools für die Erforschung von Krankheiten und die Entwicklung neuer Medikamente.

Die Arrays von axxelera liefern 10-mal mehr Informationen als bislang und erweitern das Anwendungsspektrum um Zell- und Bakterienscreenings. Die Gründer werden die Arrays direkt verkaufen, damit sprechen sie v. a. Forschungszentren an. Außerdem planen sie einen Screening Service als Informationsdienstleistung anzubieten, damit zielen sie v. a. auf die Big-Pharma-Firmen.

Ansprechpartner:
Dr. Clemens von Bojničić-Kninski, Lucas Reissenberger, Dr. Girish Shankara, Dr. Roman Popov
E-Mail: clemens.kninski@axxelera.com

Resilienz

Heisenberg Quantum Simulations

Heisenberg entwickelt Algorithmen zur Voraussage von Moleküleigenschaften für die Chemie- und Pharmaindustrie. Die Heisenberg Software kann sowohl auf herkömmlichen Computern als auch auf existierenden und zukünftigen Quantencomputern eingesetzt werden. Damit können Entwicklungsprozesse ihrer Kunden signifikant beschleunigt und das Verständnis von chemischen und physikalischen Zusammenhänge erhöht werden. Somit können neue Prozesse und Produkte schneller realisiert werden. Quantencomputer werden die Forschung und Entwicklung von Materialien und Medikamenten fundamental verändern. ...

Heisenberg ermöglicht seinen Kunden von den Chancen zu profitieren und die Risiken der Veränderungen zu minimieren - durch Information, Pilotprojekte und Quantensimulation von Molekülen und Prozessen.

Ansprechpartner:
Iris Schwenk, Sebastian Zanker, Jan Reiner, Michael Marthaler, Tobias Grab

µyPrint

Personalisierte Medizin erfordert Methoden, die schnell, flexibel und einfach handhabbar sind. Auch in der biologischen Forschung steigt der Bedarf an Experimenten, die die Grundlage für zukünftige Biosensoren bilden.
Weltweit haben hunderte Forschungsgruppen offene Fragestellungen, die sie mit strukturierten Oberflächen im Mikro- und Nanobereich beantworten könnten. Existierende Lab-on-a-chip Produkte sind jedoch statisch und bieten nur einen engen Anwendungsspielraum. Wir haben einen Drucker entwickelt, der verschiedene etablierte Verfahren zu Erzeugung von Mikro- und Nanostrukturen kombiniert. ...

Unser System „myPal“ ist schnell in der Probe Produktion, flexibel anwendbar und einfach in der Bedienung und bietet dabei ein hohes Skalierungspotenzial. Der Drucker deckt für etablierte bio- und nanotechnologische Anwendungen den Bedarf zur Erzeugung komplexer Oberflächenmuster aus verschiedenen Substanzen, insbesondere bioaktiven Stoffen wie Proteinen, Antikörpern, Peptiden oder Polymere und Nanopartikeln. Letztere ermöglichen sogar das Schreiben von elektronischen Strukturen. Neben unserem Hauptprodukt myPal bieten wir unseren Kunden ein breites Service-Portfolio, Consumables und Out-of-the-Box Kits zur Erstellung zahlreicher Chips.

Ansprechpartner:
Dr. Sylwia Sekula-Neuner, Dr. Uwe Bog
E-Mail: myprint@kit.edu

Nesto Software GmbH

Volles Restaurant, überlastetes Personal und das Essen lässt auf sich warten – wer kennt dies nicht aus vielen Gastronomiebetrieben? Ursache ist meist der zu knappe Personaleinsatz. Doch plant die Filialleitung ihr Personal zu großzügig ein, fliegt ihr die Abrechnung am Ende des Monats um die Ohren oder Mitarbeiter werden noch vor Schichtbeginn nach Hause geschickt. Das junge Karlsruher Start-up Nesto löst genau dieses Problem mit einer intelligenten Softwarelösung zur bedarfsorientierten Personaleinsatzplanung. Nesto bildet den gesamten Prozess der Personalplanung in einer Softwarelösung ab. Auf Grundlage einer automatischen Bedarfsprognose werden Personalengpässe oder Überbesetzungen bereits bei der Planung sichtbar und können mit Hilfe konkrete Handlungsvorschläge vermieden werden. ...

Damit schafft Nesto eine Optimierung der Personalauslastung sowie Erhöhung der Planungssicherheit. Dies führt zu Steigerungen im Umsatz, der Mitarbeiterzufriedenheit und der Servicequalität – ohne negativen Einfluss auf die Produktqualität auszuüben.

Ansprechpartner:
Felix Kaiser
Website: www.nesto-software.de
E-Mail: info@nesto-software.de

Usertimes

Usertimes ist ein technologieorientiertes Start-up aus Karlsruhe, mit dem Ziel, Nutzertests direkt in den Entwicklungsprozess digitaler Produkte einzubinden. Dahinter steht die Motivation, die Usability und User Experience bestehender und zukünftiger digitaler Angebote stetig zu verbessern. Hierzu möchten die Gründer repetitive Prozesse des Usability Testings, welche momentan Ressourcen wie Zeit und Manpower fressen, automatisieren. So können sie dem Produkt Manager, Designer, Product Owner und UX-Experten überflüssige Arbeit beim Durchführen von User Tests abnehmen. Die zuständigen Teams können wertvolle Ressourcen einsparen und diese nutzen, ...

um das Produkt – mithilfe der in den Tests gewonnenen Erkenntnisse – zu optimieren. Langfristig können Prozesse so beschleunigt und vereinfacht werden. Um Tests mit echten Nutzern durchführen zu können, welche schnell und agil sind, finden die Tests online auf dem Endgerät der Nutzer statt. Usertimes hat den Anspruch, immer einen Schritt weiter zu denken: Das Start-up zeigt nicht nur, wo Nutzer digitaler Angebote Probleme haben, sondern auch warum.

Ansprechpartner:
Jonas Fuchs ,Timo Schneider, Dominic Staub, Anne Pfeifer
Website: www.usertimes.io
E-Mail: hello@usertimes.io