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DIE SIEGERTEAMS DES INNOVATIONSWETTBEWERBS 2023 IM INTERVIEW

Der Innovationswettbewerb 2023 ist beendet und die Siegerteams stehen fest. Wir haben mit den Erstplatzierten über ihre Eindrücke zum Wettbewerb sowie Zukunftspläne gesprochen.

Alle Gewinnerinnen und Gewinner des Innovationswettbewerbs NEULAND 2023 (Bild: KIT)


Dr. Uli Lemmer und Dr. Ruben Hünig mit der Trophäe und Urkunde des ersten Platzes Transferpreis
Dr. Uli Lemmer und Dr. Ruben Hünig gewinnen mit dem Projekt und gleichzeitig auch der Ausgründung Phytonics den ersten Platz in der Kategorie Transferpreis. (Bild: KIT)

Bekanntheitssteigerung bei Phytonics, 1. Platz Transferpreis

Phytonics konnte sich mit ihrer innovativen Beschichtungstechnologie für Photovoltaik-Anlagen beim Transferpreis durchsetzen. „Wir haben uns sehr über die Auszeichnung gefreut. Es ist toll zu sehen, dass die Jury von unserer Arbeit überzeugt ist. Das motiviert das gesamte Team“, berichtet Dr. Ruben Hünig, Mitgründer von Phytonics. Die Auszeichnung hat neben der intrinsischen Motivation aber auch für einen positiven Einfluss nach außen gewirkt. Hünig betont vor allem den gesteigerten Bekanntheitsgrad des Unternehmens durch den Sieg, der wiederum die Suche nach Investments erleichtert und den Weg zur Massenproduktion ebnet. Die nächsten Schritte hin zur Massenfertigung sind bereits geplant. Aktuell richtet Phytonics eine Pilotfertigung in Karlsruhe ein. In einer Halle in Daxlanden sollen einige Tausend Glasscheiben mit der innovativen Phytonics-Technologie entspiegelt werden. Erste Realversuche haben erfolgreiche Ergebnisse aufgezeigt. Bis Ende 2023 soll die Finanzierung für die geplante Massenproduktion sichergestellt werden. Mit ihrer persönlichen Erfolgsgeschichte möchte Phytonics andere Projektteams ermutigen: „Nehmt auf jeden Fall an solchen Formaten teil. Die erforderliche Zeit für die Bewerbung ist überschaubar und die Preise, aber vor allem die generierte Aufmerksamkeit, sind sehr attraktiv“, so Hünig.

 

Bojing Zhang, TT.-Prof. Dr.-Ing. Helge S. Stein und Dr. Katarina Cicvaric (v.l.n.r.) nehmen den 1. Preis für ihr Projekt FastForm entgegen. (Bild: Lisa Jungheim / KIT)
Bojing Zhang, TT.-Prof. Dr.-Ing. Helge S. Stein und Dr. Katarina Cicvaric (v.l.n.r.) nehmen den 1. Preis für ihr Projekt FastForm entgegen. (Bild: Lisa Jungheim / KIT)

Überwältigung bei FastForm, 1. Platz Ideenpreis

Der erste Platz beim Ideenpreis ging an das Team von FastForm für ihre wegweisende Arbeit in der Batterieproduktion. Das Team stimmt dem Motivationsschub von Phytonics zu: „Nachdem wir zunächst sehr überrascht waren, dass wir gewonnen haben, war es eine große Aufregung, als Sieger auf der Bühne zu stehen. Wir als Team und die gesamte Gruppe sind sehr stolz auf die Auszeichnung und freuen uns, dass sich die harte Arbeit gelohnt hat. Die Auszeichnung zeigt uns die Bedeutung unserer Arbeit und motiviert uns noch mehr, die Arbeit voranzutreiben“, berichtet Dr. Katarina Cicvarić, Projektmitarbeiterin bei FastForm. Das Team plant das Projekt durch neue Kooperationen weiterzuführen und Fachwissen aus anderen Bereichen einzubeziehen, um auf Basis erster Ergebnisse einen vollständigen Prozess zu entwickeln. „Ein solches Format kann eine Wertsteigerung für ein Projekt sein. Man sollte seine eigenen Forschungsergebnisse und deren Bedeutung nicht unterschätzen. Daher kann ich nur jedem mit auf den Weg geben: Seid mutig und bewerbt euch, es lohnt sich“, so Cicvarić.

 

Herzlichen Glückwunsch an die weiteren Preisträgerinnen und Preisträger

Wir freuen uns sehr über den positiven Impact der Auszeichnungen und gratulieren den beiden Teams an dieser Stelle noch einmal recht herzlich. Die Jury hatte bei den vielen eingegangenen interessanten Ideen wie immer die Qual der Wahl, sodass die restlichen Projekte nur knapp dem obersten Podiumsplatz entgangen sind. Gratulieren möchten wir an dieser Stelle daher auch den weiteren Gewinnerteams, die hier zu finden sind.

Die nächste Bewerbungsrunde für den Innovationswettbewerb 2024 startet Ende diesen Jahres. Wir werden Sie rechtzeitig mit weiteren Informationen versorgen.

 

Bilder: Lisa Jungheim / KIT

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