Neuland

Projekte

Auf dem soliden Fundament der Forschung, Organisation und Infrastruktur am KIT können Projekte effizient aufgebaut und weiterentwickelt werden. Die jüngsten Erfolge sind der Beweis für die Kreativität und Leistungskraft.

2016

Anti-Aging auf der Baustelle

Wissenschaftler rund um Professor Dr. Andreas Gerdes entschleunigen gemeinsam mit Industriepartnern den Alterungsprozess von technischer Infrastruktur und verlängern das Leben neuer Bauprojekte.

Schlaglochgezeichnete Straßen, marode Gebäude, einsturzgefährdete Brücken, veraltete Schienen oder leckende Versorgungsleitungen – all diese Beispiele sind offensichtliche Zeichen dafür, dass errichtete Infrastruktur nur eine begrenzte Nutzungsdauer hat.

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Tausend und eine Idee

Wie Professorin Dr. Ute Schepers biochemische Forschung als Basis für anwendungsorientierte Produktideen nutzt.

1001 Nächte erzählte Scheherazade die bekannten Geschichten von Aladdin, Sindbad und anderen Abenteuern. Sie steht damit für Klugheit und den Willen, den Lauf der Geschichte mit der Macht des Geistes zu ändern. Der kreative Geist der Märchenfigur und ihrer Helfer ist außergewöhnlich – aber was verbindet Scheherazade mit der Wissenschaft am KIT?

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2015

Garantiert energiereduziert

Wie Heike Schuchmann und Marc Schlender Investitions- und Betriebskosten der milchverarbeitenden Industrie senken wollen.

Man nennt sie die „Milchstraße der Welt": Die Al-Safi-Molkereifarm, liegt 100 Kilometer südöstlich der saudischen Hauptstadt Riad, mitten in der Wüste. Die mit Abstand größte Molkerei der Welt beherbergt etwa 50.000 Milchkühe.

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Proteine im Waschgang

Wie Mathias Franzreb und die Andritz AG mit wirbelnden Magnetpartikeln die Biotechnologie- und Pharmabranche verändern möchte.

Wenn zuhause die Waschmaschine anläuft, werden Schmutzpartikel von den Textilfasern getrennt und ausgespült. Proteine sind keine schmutzige Wäsche, aber im einfachsten Sinn vergleichbar: Um sie für die Medikamentenentwicklung und viele andere Anwendungen zu gewinnen, müssen sie aus einem Gemisch unterschiedlichster Moleküle herausgelöst werden.

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2014

Allergien auf Kunststoffen

Wie Michael Hirtz und Sylwia Sekula-Neuner gemeinsam mit der Firma EUROIMMUN bessere Zeiten für Allergiker anbrechen lassen wollen.

Insgesamt rund 20 Millionen Deutsche sollen unter allergischen Reaktionen leiden. Beim Arzt werden Patienten bei Verdacht mit einfachen, aber unangenehmen Tests untersucht: Zum Beispiel wird ein Allergen auf die Haut getröpfelt und diese leicht angestochen.

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Aus eigenem Antrieb

Wie Marcel Ph. Mayer und Michael Frey Lenkkraftunterstützungssysteme am Fahrzeug revolutionieren wollen.

Es könnte eine äußerst bequeme Situation sein: Man steigt in sein Auto, drückt ein paar Knöpfe und lehnt sich anschließend mit der Zeitung in der Hand entspannt zurück. Das Auto fährt dabei selbstständig und ohne Eingreifen der Fahrzeuginsassen zum Ziel. Man nennt das „autonomes Fahren“. Eine Vision der Zukunft oder schon baldige Realität?

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2013

Der Impuls-Triathlon

Wie Industrieunternehmen, wissenschaftliche Institute und Studierende gemeinsam Produktinnovationen entwickeln.

Thomas, Diego und Daniel verbringen den größten Teil ihrer Zeit
in einem kleinen Raum des Instituts für Produktentwicklung am
KIT. Die drei Studierenden arbeiten an einem geheimen Projekt.
Vier Monate lang recherchieren sie Marktlücken, finden Produktideen,
testen aus, was umsetzbar ist und bauen in Rekordzeit
einen Prototyp.

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Quantensprung im Nahverkehr

Wie Peter Gratzfeld an einer neuen Generation des öffentlichen Personennahverkehrs arbeitet.

Sie transportieren täglich Millionen von Menschen, sind unverzichtbar
für die Mobilität der Massen und prägen Stadtbilder auf
der ganzen Welt. Sie quietschen und rumpeln durch und unter
unseren Straßen, verursachen Staus, Bauarbeiten und verstellen
den Blick auf manche Sehenswürdigkeit: Straßenbahnen, Busse
und U-Bahnen sind essenzieller Teil des öffentlichen Verkehrs,
oft aber auch störend laut, wartungsintensiv und Energiefresser.

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Wo die Ströme leise fließen

Wie Iris Pantle, Balazs Pritz und Carlos Falquez die Welt von überflüssigen Geräuschen befreien möchten.

Lärm nervt! Nicht umsonst stammt der Begriff Lärm vom Wort
Alarm ab. Lästige Geräusche wirken, auch wenn Menschen
daran gewöhnt sind, unterbewusst auf Körper und Psyche. Eine
hohe akustische Belastung wird als gesundheitsschädlich anerkannt.

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2012

Die Phosphor-Philosophie

Wie Rainer Schuhmann und Anke Ehbrecht eine unverzichtbare endliche Ressource zurückgewinnen.

as haben Milch, Wein und Wurst mit Düngemittel und Klärschlamm gemeinsam? Sie verbindet unter anderem eins: Phosphor. Das chemische Element P ist eine endliche Ressource, ähnlich wie Erdöl. Wenn sie ausgeht, könnten die Folgen noch schlimmer werden, als beim Versiegen der Erdölquellen.

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In Scientia Veritas

Wie die KIT-Gründer Alexandra Matzke und Matthias Klaften Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs helfen wollen.

Weinkunde ist eine Wissenschaft für sich. Aber auch andere Disziplinen haben etwas mit dem Keltern von wirklich gutem Wein gemeinsam - es braucht Zeit, Geduld und Know-how. Zwei ehemalige Mitarbeiter des KIT haben diese drei Eigenschaften mit einer weiteren kombiniert: Risikobereitschaft. Als Gründer des Jungunternehmens amcure haben Alexandra Matzke und Matthias Klaften einen pharmakologischen Hoffnungsträger in der Hand.

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Schon vor fast 500 Jahren formulierte der Arzt Paracelsus einen medizinischen Grundsatz, der noch heute gilt: „Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, dass ein Ding kein Gift sei.“ Feinstaub hat Einfluss auf die Gesundheit des Menschen, das hat zu gesetzlichen Grenzwerten geführt. Diese Feinstaubgrenzwerte beziehen sichjedoch nur auf die Konzentration des Feinstaubs, die alleine keine Aussage über die toxische Belastung liefert. Die KIT-Wissenschaftler Dr. Hanns-Rudolf Paur und Sonja Mülhopt entwickeln Systeme, die feiner messen.

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